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Opfervertretung und juristische Prozessbegleitung im Strafverfahren

02.03.2011

Opfervertretung und juristische Prozessbegleitung im Strafverfahren

In Zusammenarbeit mit dem Gewaltschutzzentrum OÖ übernimmt unsere Kanzlei die juristische Beratung und Prozessbegleitung von Verbrechensopfern. Die Beratung erfolgt kostenfrei und absolut vertraulich. Die juristische Prozessbegleitung umfasst insbesondere die Begleitung zu polizeilichen Einvernahmen und Gerichtsverhandlungen.

Kontakt:
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich, Tel.: (0732) 66 77 60, Fax Durchwahl – 10
ooe@gewaltschutzzentrum.at
www.gewaltschutzzentrum.at
Regionalbüro Kirchdorf an der Krems, Tel.: (07582) 52 105
Pfarrhofgasse 2, 4560 Kirchdorf an der Krems (Frauenberatungsstelle BERTA)
 

 

Kürzung von Versicherungsleistungen wegen Vorschädigung

24.02.2011

Kürzung von Versicherungsleistungen wegen Vorschädigung
Neuerdings gehen Privatunfallversicherer dazu über, Bestimmungen des Versicherungsvertrages in großzügiger Weise zu eigenen Gunsten auszulegen. So werden beispielsweise bereits vor einem Unfall bestehende Körperschäden dafür heran gezogen, die aus einem Unfall mit verbleibendem Dauerschaden zustehende Versicherungsleistung anteilig zu kürzen. So konnte beispielsweise eine erst nach dem Unfall diagnostizierte Osteoporose dazu führen, dass einem Privatunfallversicherten die Versicherungsleistung um 75 % gekürzt wurde. Dies ist zwar nach den Versicherungsbedingungen grundsätzlich möglich, bedarf allerdings des Nachweises strenger Voraussetzungen. Beispielsweise muss die Vorschädigung aus einer Krankheit oder einem Gebrechen resultieren, altersbedingte Abnützungserscheinungen sind demnach für die Kürzung des Anspruches jedenfalls nicht hinreichend. Auch ist zu prüfen, ob vor dem Unfall überhaupt eine Funktionsbeeinträchtigung des betreffenden Körperteiles vorhanden war. Auch die Intensität einer konkreten Vorschädigung ist eingehend zu überprüfen, um sicher auf eine allfällige negative Beeinflussung der Unfallsfolgen durch die bereits vorher bestandene Schädigung schließen zu können.
Zu beachten ist des Weiteren auch, dass die Unfallsfolgen häufig unterschiedliche ärztliche Fachgebiete betreffen und daher zur abschließenden Beurteilung der Gesamtinvalidität mehrere Gutachten erforderlich sind.
Die Abrechnung einer Leistung aus einer Privatunfallversicherung sollte daher in jedem Fall genau geprüft werden.
 

 

Arzthaftung

08.03.2010

Im Rahmen eines in unserer Kanzlei anhängigem Arzthaftungsverfahren präzisiert der Oberste Gerichtshof die gebotene Intensität der Sicherungsaufklärung zur Notwendigkeit der Befolgung einer Krankenhauseinweisung zu Lasten der Patienten. Schon der Hinweis auf drohende Schäden soll ausreichend eindringlich sein, um einer werdenden Mutter die ernsten Folgen einer Unterlassung des Aufsuchens des Krankenhauses vor Augen zu führen. Trotz einer offenkundigen Fehleinschätzung der Patienten über die Dringlichkeit dieser Maßnahme soll ein ausdrücklicher Hinweis auf eine lebensbedrohende Situation nicht erforderlich sein (zur Kritik siehe Kommentar).website/Kommentar9Ob6408i(1).rtf

 

Neues aus unserer Kanzlei

Opfervertretung und juristische Prozessbegleitung im Strafverfahren

In Zusammenarbeit mit dem Gewaltschutzzentrum OÖ übernimmt unsere Kanzlei die juristische Beratung und Prozessbegleitung von Verbrechensopfern. Die Beratung erfolgt kostenfrei und absolut vertraulich. Die juristische Prozessbegleitung umfasst insbesondere die Begleitung zu polizeilichen Einvernahmen und Gerichtsverhandlungen.

Kontakt:
Gewaltschutzzentrum Oberösterreich, Tel.: (0732) 66 77 60, Fax Durchwahl – 10
ooe@gewaltschutzzentrum.at
www.gewaltschutzzentrum.at
Regionalbüro Kirchdorf an der Krems, Tel.: (07582) 52 105
Pfarrhofgasse 2, 4560 Kirchdorf an der Krems (Frauenberatungsstelle BERTA)
 

 

 

Kürzung von Versicherungsleistungen wegen Vorschädigung
Neuerdings gehen Privatunfallversicherer dazu über, Bestimmungen des Versicherungsvertrages in großzügiger Weise zu eigenen Gunsten auszulegen. So werden beispielsweise bereits vor einem Unfall bestehende Körperschäden dafür heran gezogen, die aus einem Unfall mit verbleibendem Dauerschaden zustehende Versicherungsleistung anteilig zu kürzen. So konnte beispielsweise eine erst nach dem Unfall diagnostizierte Osteoporose dazu führen, dass einem Privatunfallversicherten die Versicherungsleistung um 75 % gekürzt wurde. Dies ist zwar nach den Versicherungsbedingungen grundsätzlich möglich, bedarf allerdings des Nachweises strenger Voraussetzungen. Beispielsweise muss die Vorschädigung aus einer Krankheit oder einem Gebrechen resultieren, altersbedingte Abnützungserscheinungen sind demnach für die Kürzung des Anspruches jedenfalls nicht hinreichend. Auch ist zu prüfen, ob vor dem Unfall überhaupt eine Funktionsbeeinträchtigung des betreffenden Körperteiles vorhanden war. Auch die Intensität einer konkreten Vorschädigung ist eingehend zu überprüfen, um sicher auf eine allfällige negative Beeinflussung der Unfallsfolgen durch die bereits vorher bestandene Schädigung schließen zu können.
Zu beachten ist des Weiteren auch, dass die Unfallsfolgen häufig unterschiedliche ärztliche Fachgebiete betreffen und daher zur abschließenden Beurteilung der Gesamtinvalidität mehrere Gutachten erforderlich sind.
Die Abrechnung einer Leistung aus einer Privatunfallversicherung sollte daher in jedem Fall genau geprüft werden.
 

 

 Im Rahmen eines in unserer Kanzlei anhängigem Arzthaftungsverfahren präzisiert der Oberste Gerichtshof die gebotene Intensität der Sicherungsaufklärung zur Notwendigkeit der Befolgung einer Krankenhauseinweisung zu Lasten der Patienten. Schon der Hinweis auf drohende Schäden soll ausreichend eindringlich sein, um einer werdenden Mutter die ernsten Folgen einer Unterlassung des Aufsuchens des Krankenhauses vor Augen zu führen. Trotz einer offenkundigen Fehleinschätzung der Patienten über die Dringlichkeit dieser Maßnahme soll ein ausdrücklicher Hinweis auf eine lebensbedrohende Situation nicht erforderlich sein (zur Kritik siehe Kommentar).

website/Kommentar9Ob6408i(2).rtf

 

Dr. Rankl

Der Kanzleigründer
Rechtsanwalt Dr. Ferdinand Rankl informiert

Die Kanzlei wurde am 1.6.1987 von Dr. Ferdinand Rankl gegründet und über zwei Jahrzehnte erfolgreich als Einzelkanzlei geführt. Der Kanzleisitz war am Anfang im Jörgerweg, 4563 Micheldorf. Seit 1991 mit Ankauf des Hauses im Zentrum befindet sich der Kanzleisitz in der Hauptstraße 12, 4563 Micheldorf (Bezirk Kirchdorf) ...  
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